| Lexikon |
|
|
In unserem Lexikon finden Sie kurze, prägnante Erklärungen wichtiger medizinischer Begriffe. - Um sich im Lexikon zu bewegen und einzelne Begriffe zu finden, nutzen Sie bitte die Suchfunktion Ihres Internet-Programms und/oder den Rollbalken rechts. AAbsporptiondas Aufnehmen von etwas in einen Körper, z.B. die Aufnahme von Flüssigkeit in den Boden, die Luft. Im übertragenen Sinn auch beanspruchen oder verbrauchen. Aequivalentgleichwertiger Ersatz oder Gegenwert ( 1,25-Vitamin-D-3 ) aktives Vitamin Din der Niere, siehe auch Vitamin D Aktives Vitamin-D-Hormonsiehe Vitamin D; siehe auch Cholecalciferol; Alkalische PhosphataseAm Kalziumstoffwechsel beteiligtes Enzym der Leber AllergenEin Stoff, der bei überempfindlichen Menschen Krankheits-Erscheinungen erzeugt. 1. Allergene, die über die Luft transportiert werden (auch Aeroallergene genannt) wie Pollen, Hausstaubmilben, Pilzsporen 2. Nahrungsmittelallergene, z.B. Mich, Ei, Fisch, Erdbeere, Tomate, Schokolade usw. 3. Kontaktallergene, z.B. Kosmetik, nickel- und chrom-haltiger Schmuck AmenorrhoeAusbleiben der Menstruationsblutung Aminobisphosphonatsehr wirkstarke Bisphosphonate der neuen Generation die im Gesamtmolekül eine Stickstoff -( Amino) Gruppe eingebunden haben. Anabolikaim Körper meist nachweisbares chem. Mittel zur Förderung des Eiweisaufbaues und damit der Muskelmasse im Körper. Wird im Sport verbotenerweise zur Leistungssteigerung eingesetzt. AnalgetikaMedikamente zur Schmerzbekämpfung AnamneseMedizinische Vorgeschichte, z.B. frühere Krankheiten, Operationen, Medikamenteneinnahme. Im Anamnese-gespräch mit der Patientin / dem Patienten sammelt der Arzt Informationen, durch die eine Krankheit festgestellt werden kann. AnatomieLehre vom Aufbau (Grösse, Struktur) des Körpers (der Organe) anatomischden Körperbau betreffend Androgenemännliche Hormone AndropauseWechseljahre beim Mann Anorexia NervosaMagersucht Antirheumatika, nichtsteroidale ( NSAR)zur Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen eingesetzte Medikament, die kein Kortison ) Steroide) enthalten AromatasehemmerDas Enzym Aromatase bewirkt einen Schritt der Umwandlung von Androgenen (auch im Körper der Frau gebildete männliche Geschlechtshormone) in Östrogene in den Eierstöcken wie auch im Fettgewebe des Körpers. Die Medikamentengruppe der Aromatasehemmer behindert diesen Umwandlungsschritt und führt damit bei Frauen nach dem Klimakterium zu einer wirksamen Verminderung der Östrogene. Neuere Aromatasehemmer wirken besonders auch auf die im Tumor vorhandene Aromatase ein. AtaxieBewegungsstörung ( siehe auch Koordination ) ArterioskleroseEine Verengung der Blutgefäße durch Ablagerung von Blutfetten und Kalk in den Arterien AssessmentRehabilitations Assessment: Klärung, Planung und Einleitung eines Maßnahmenkataloges zur schnellen und nachhaltigen beruflichen Wiedereingliederung Aut idem"Aut idem" heißt auf deutsch "oder das Gleiche". Es bedeutet, dass statt des verordneten Medikamentes ein anderes, aber wirkstoffgleiches Medikament ausgegeben werden kann. BbasalBasis, zur Grundfläche gehörig BasisdiagnostikFür viele medizinische Erkrankungen gibt es eine Sammlung spezieller Untersuchungstechniken, die in der medizinischen Routine zur Erkennung (Diagnose) dieser Erkrankung angewendet werden und somit ein Fundament (Basis) für die Krankheitskennung bilden BefundungDie Beurteilung von medizinischen Messergebnissen durch spezialisiertes, medizinisches Personal wird Befundung genannt. Zum Beispiel wird ein Röntgen durch einen Röntgenfacharzt (Röntgenologen) "befundet". Als Ergebnis (Befund) kann z.B. eine Erkrankung ausge-schlossen oder nachgewiesen werden. Behandlungmeint eine Abfolge von Aktivitäten, die zum Umgang mit einem gesundheitlichen Problem oder einer Krankheit durchgeführt werden. Behandlungen können konventionell (herkömmlich) oder komplementär (alternativ) sein, und sie können Selbstbehandlung (d.h. Verhaltensweisen ohne professionelle Hilfe, mit denen sich jemand selbst helfen oder sein Befinden verbessern kann) und psychotherapeutische Verfahren beinhalten. Behandlungsalternativen /Behandlungsverfahrenumschreiben den Bereich der möglichen Alternativen zum Umgang mit einer Erkrankung und umfassen Behandlungsmaßnahmen (wie unter "Behandlung" aufgeführt) ebenso wie eine Nicht-Behandlung, d.h. das Unterlassen jeder direkten Aktivität oder der Verzicht auf jegliche Form von Behandlung. Die Alternative Nicht-Behandlung beinhaltet das Aufschieben einer Behandlung, das aufmerksame Abwarten (Kontrollieren, wie sich der Zustand ohne Behandlung entwickelt) und der ständige Verzicht auf eine Behandlung. Behandlungsergebnissesind kurzfristige und langfristige Auswirkungen eines Behandlungsverfahrens und umfassen den Nutzen (Vorteil) und das Risiko (Nachteil) des Behandlungs-verfahrens. Beweglichkeit, beweglichbedeutet, daß man zu starken Änderungen der Stellung innerhalb eines Bewegungsablaufes fähigt ist Bewegungsablaufdie Art und Weise in der eine Veränderung, eine Bewegung ( eines Körpers) vor sich geht ( abläuft ). Bewegungsapparat( med.) Zusammenfassung von Knochen,Bändern,Gelenken und Skelettmuskeln Biomarkersind biologische natüröich vorkommende Moleküle, die bei einer Veränderung im Organismus sich in ihrer Konzentration ebenfalls verändern. Dies Veränderung kann man messen. (Rech Weichselbraun) BiopsieGewebeentnahme (vgl. "Diagnostik") BisphosphonateGruppe von Medikamenten, die zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt werden. Sie bremsen einen gesteigerten Knochenabbau und erzeugen somit einen Anstieg des Knochenmineralgehaltes.
BMDBone Mineral Density = Knochenmineraldichte BMIBody.Mass_Index, dieser errechnet sich aus dem Körpergewicht in kg geteilt durch das Quatrat der Körpergröße gleich m². Die Formel lautet: BMI = Körpergewicht = z.B. 65 Kg geteilt durch die Körperlänge im Quatrat ( z.B. Länge = 167 mal 167= 27889) gleich 65000 : 27889 = BMI 23,309 BWS/LWSBrustwirbelsäule bzw.Lendenwirbelsäule
CCalcitoninein von der Schilddrüße gebildetes Hormon, das die Calciumfreisetzung aus dem Knochen hemmt. CalciumbedarfTagesbedarf beim Menschen zwischen 1000 bis 1500 mg Cerealiensiehe Zerealien CholecalciferolVitamin D3,wird in der Haut durch Sonneneinstrahlung gebildet. und ist die Vorstufe des aktiven Vitamin - D - Hormons. Complianceinteraktive Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient, d.h. 1. die Bereitschaft des Patienten Hinweise und Verordnungen des Arztes zu befolgen; 2. die Bereitschaft des behandelnden Arztes sich individuell auf den Patienten einzustellen und gemeinsam die Therapie zu wählen. ComputertomographieRöntgenuntersuchungstechnik - Schichtaufnahmeverfahren- zur direkten Darstellung von Weichteilstrukturen Coping(engl.) mit etwas fertig werden, etwas belastendes mental verarbeiten. Im Deutschen meist als Bewältigung bezeichnete Auseinandersetzung mit belastenden Ereignissen oder Erlebnissen gebraucht. Cortisolein Hormon der Nebennierenrinde (gemeinsam mit Cortison auch Steroidhormone genannt) Cross-link-Telopeptidebeim Knochenabbau werden Kollagenbruchstücke (siehe auch Kollagen) frei und im Urin und Serum nachweisbar Cushing-Syndrom - Cushing Krankheitist die Folge einer permanenten Kortisonüberproduktion (primär) oder (secundär) einer Langzeitbehandlung mit hohen Kortisongaben.
DDAXA-Knochendichtemessungeine Röntgenmethode, die die Absorption eines Röntgenstrahles in verschiedene Skelettbereiche mißt und daraus die Dichte des Knochens errechnet. Dehnung ( aus der Physiotherapie)aktive Dehnung: "Beim aktiven Dehnen wird durch dosierten und kontrollierten Einsatz der eigenen Muskulatur der Muskel gestretcht. (siehe Stretching) passive Dehnung: Beim passiven Dehnen wird die endgültige Dehnstellung nicht nur mit Hilfe der entsprechenden Muskulatur erreicht, sondern auch durch den Einsatz von Kräften, die von außen einwirken Beigel/Gruner/Gehrke (1993)
Dexamethasonsynthetischer ( aus einfacheren Stoffen zusammengestztes, aufgebautes komplexeres Material) Kortisonabkömmling Der persönliche Risiko-Wertsiehe auch T-Score DiagnostikStrategien und Verfahren, die zur ärztlichen Untersuchung bei einer Gesundheitsstörung angewandt werden (z.B. Biopsie, Röntgenaufnahmen, Ultraschalluntersuchungen u.a.) differentail-diagnostischausschlussdiagnostisch dynamischschwungvoll, lebendig, bewegt, ( Gensatz dazu = statisch ) aber auchim Sinne von wach, aufgeschlossen, beweglich eingesetzt. DysbalanceFehlfunktion EEffizienzWirksamkeit, Wirkungsgrad EiweißEiweißkörper, Proteine sind hochmolekulare, organische Naturstoffe aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff . Sie sind die Träger der lebenden Substanz und Bausteine aller Organismen. Sie werden als essentielle Nährstoffe mit der Nahrung aufgenommen. EmbolieVerstopfung eines Blutgefäßes, meistens eine Arterie, durch in die Blutbahn geratene und mit dem Blutstrom verschleppte körpereigene oder fremde Substanzen.. Die Embolie kann aus Gas ( meist Luftbläschen), einem Blutgerinnsel (Thrombus, siehe auch Thrombose), einem Gewebepartikel ( Tumor-, Knochenmark- Fettzellen) oder Bakterien bestehen. Bei einer Lungenembolie wandert das Gerinnsel aus einer Beinvene über das Herz in eine, die Lunge versorgende Arterie und verstopft diese. Folgen können Atemnot,Brustschmerzen und schlimmstenfalls der plötzliche Td sein.
endogenim Körper selbst entstehend, mit einer inneren Ursache, anlagebedingt EndometriumGebämutterschleimhaut EnzymEnzyme sind Eiweißverbindungen, die die chemischen (Stoffwechsel-)Reaktionen im Organismus regulieren und beschleunigen. Sie benötigen für die regelrechte Funktion häufig Koenzyme, z.B. Vitamine. Das Funktionieren der Enzyme ist auch daran gebunden, dass sie einen festgelegten räumlichen Aufbau haben. Bei Enzym-defekten können die chemischen Zusammensetzung der Enzyme und/oder ihr räumlicher Aufbau gestört sein. Die Folgen können geringfügig sein, aber auch zur Störung wichtiger Stoffwechselschritte führen, so dass bestimmte Substanzen nicht aufgebaut oder abgebaut werden und sich Vor- oder Zwischenprodukte im Körper anreichern. Erhaltungsdosisdie Menge und Konzentration einer Substanz / eines Medikamentes, die bei einer längerfristigen Behandlung eingenommen / verabreicht werden, um eine bestimmte erforderliche Konzentration der Substanz im Körper zu erhalten. exogendurch äußere Ursachen entstehend, umweltbedingt ExpositionEinwirkung bestimmter äußerer Bedingungen bzw.das bestimmten äußeren Bedingungen (z.B. Kälte, Lärm, Staub, Strahlen, Allergene) Ausgesetztsein. extravertebralnicht zur Wirbelsäule gehörig EvidenzDeutlichkeit, Klarheit. Ffakultativwahlfrei, unverbindlich Feldenkrais-Methodeist nach seinem Begründer Moshe´Feldenkrais ( 1904-1984) benannt und ist eine körperorientierte Lernmethode, bei der der Ausführende, der Übende, mehr über den eigenen Körper und seine Bewegungsmuster erfahren soll. Flavonoide = Vitamin P Gruppepharmakologisch wirksame Gruppe von Natutstoffen als aromatische Verbindungen die Grundsubstanz vieler gelber Blütenstoffe.Flavonoide befinden sich in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Zitronen Nopal-Feigenkaktus, Weintrauben, Tee und der Kakaohaltge Schokolade. (dort: Epicatechin). Fluornichtmetallisches, chemisches Element grünlichgelber Farbe. In der Natur eigentlich nur in Verbindungen vorkommend. Spurenelement der Nahrung. FluoridVerbinung von Fluor mit einem Metall.
FluorideGruppe von Medikamenten, die die Neubildung von Knochensubstanz anregen. Fluoride unterstützen den Aufbau der Knochen- und Zahnsubstanz, verhindert die Bildung von Zahnbelag und härtet den Zahnschmelz. Nur wenige Lebensmittel tragen zur Fluoridversorgung bei. Z.B. schwarzer Tee,Seefisch,Getreide,Fleisch, Leber und einige Mineralwässer. flouridierenetwas mit Fluor anreichern ( z.B. Trinkwasser, zur Kariesprophylaxe) Fluoroseeine Erkrankung, die durch übermäßige Neubildung von Knochen gekennzeichnet ist. Sie wird durch eine stark erhöhte Fluoraufnahme hervorgerufen. Folsäure = Vitamin B 2 GruppeSubstanz aus der Gruppe der B 2 Vitamine, von großer Bedeutung für den Zellstoffwechsel. Befindet sich in vielen Lebensmitteln, wei z.B, grüne Pflanzenblätter, Leber, Hefe. Ist hitze- und lichtempfindlich. Fehlt sie im Körper so kommt es zur verzögerten Zellteilung und zu Störungen bei der Blutbildung.
funktionelldie spezifische Aufgabe (Funktion) eines Organs betreffend FrakturMeist durch Sturz oder Krafteinwirkung verursachter Knochenbruch. Wenn der Knochen geschwächt ist, z.B. durch Osteoporose, und aus geringfügigem Anlass bricht, spricht man von pathologischen Frakturen. GGegenanzeigeder Grund oder Umstand, der einer normalerweise angezeigten ,ärztlichen Maßnahme entgegensteht. GenErbanlage GenetikLehre von der Vererbung von Erbanlagen GenomGesamtheit aller Gene eines einfachen ( haploiden) Chromosomensatzes in einem Zellkerns. generalisierte OsteoporoseOsteoporose fast aller Skelettbereiche glucocorticoid-induzierte Osteoporose = Steriodosteoporose durch Cortisonbehandlung hervorgerufene Osteoporose ( siehe auch Cushing-Syndrom) genetischerblich bedingt genetische Dispositiondie ererbte "Anfälligkeit" einer Person, auf bestimmte (Umwelt-)Bedingungen in besonderer Weise - z.B. mit einer Erkrankung zu reagieren GestageneSynthetische Hormone mit teilweise ähnlichen Eigenschaften wie das natürliche Gelbkörperhormon, das Progesteron = Schwangerschaftshormon, das der Entwicklung des Embryo dient. HHabitusHaltung, Aussehen; umgangssprachlich auch für Körperbeschaffenheit benutzt HormonrezeptorViele Abläufe im Organismus werden durch unterschiedliche Botenstoffe gesteuert. Damit diese Botenstoffe ihre Information übertragen können, müssen sie zur der Zelle, die sie bekommen soll, Kontakt aufnehmen. Das ist möglich durch die Rezeptoren, speziell geformte Andockstellen, über die nur der passende Überträgerstoff mit der Zelle in Kontakt treten kann. Botenstoffe können sehr unterschiedlicher Art sein, im Falle der Hormonrezeptoren beim Brustkrebs sind es die Hormone, die an die Rezeptoren anbinden. Sie bewirken einen Wachstumsreiz. Rezptoren lassen sich blockieren durch Substanzen, die zwar an die Andockstelle passen, aber z.B. nicht vollständig. Dadurch geht die Wirkung des richtigen Überträgerstoffes verloren, der Rezeptor ist besetzt wie ein Schlüsselloch durch den nicht passenden Schlüssel. High-turnoverErhöhter Knochenumsatz. Der Knochenabbau ist stätker als normal, der Anbau kann vermindert, normal oder leicht erhöht sein.. histologischdas Gewebe betreffend , Histogenese =Gewebeentstehung, -bildung. HormonEine chemische Substanz, die in einem bestimmten Organ erzeugt und vom Blut in einen anderen Körperteil transportiert wird, wo sie eine spezielle Wirkung ausübt. HormonsubstitutionHormonersatztherapie HRTVor allem von Gynäkologen gebrauchte Abkürzung für "Hormonersatztherapie". Zugrunde liegt der englische Begriff "hormon replacement therapy". Gemeint ist die Behandlung von Frauen in oder nach den Wechseljahren, bei der die fehlenden Geschlechtshormone ersetzt werden. Hyperkalziurieübermäßige Kalziumausscheidung im Urin IIGeL - LeistungenDie Individuellen Gesundheits-Leistungen - IgeL- sind Leistungen, welche Ärzte ihren gesetzlich krankenversicherten Patienten gegen Selbstzahlung anbieten können. Sie reichen über das, vom Gestzgeber definierte Maß einer ausreichend und notwendigen Patientenversorgung hinaus und sind daher von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht gedeckt. Die verschiedenen IGeL - Listen sind nicht verbindlich. Es können auch andere Leistungen als IgeL bezeichnet werden und Ärzte können Zusatzleistungen anbieten, ohne sie IGeL zu nennen. Auch nach Ansicht der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, bieten Ärzte zusätzliche Maßnahmen an, deren Nutzen häufig ernsthaft zu hinterfragen sei. Gleichwohl gibt es auch medizinisch sinnvolle IGeL Leistungen. Darunter können im Einzelfall einige Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten fallen, wie z.B. die Suche nach dem Grünen Star ( Glaukom) oder, wie bis vor Kurzem noch, die Suche nach Hautkrebs. Diese Untersuchung ist nun von den gesetzlichen Krankenkassen nach jahrelangem gemeinsamen Bemühen von Patientenverbänden und der Ärztevertretungen als leistungsrelevante Vorsorgeuntersuchung anerkannt. Sollen solche Untersuchungen medizinisch sinnvoller IGeL Leistungen dennoch durchgeführtb werden, ergeben sich daraus Leistungen, deren Kosten vom Patienten selbst zu tragen sind. Abrechnungsgrundlage dafür ist die Gebührenordnung für Ärzte. Der Patient muß vor Erbringung der Leistung über Kosten und Nutzen aufgeklärt werden und muß derart beraten werden, daß er die Möglichkeit hat, sich frei zu entscheiden, ob er das Behandlungsangebot annimmt oder ausschlägt. Meist legt der Arzt dem Patienten dann eine " Erklärung über die Inanspruchnahme individueller Gesundheitsleistungen" zur Einverständniserklärung vor. Dies ist für beide Seiten, Arzt und Patient sinnvoll.
Immunsystemaus den prim. u. sek. lymphoiden ( lymphähnlichen) Organen aufgebautes Funktionssystem zur Abwehr fremder oder veränderter körpereigener Antigene und zur Aufrechterhalun der Duldung körpereigener Antigenstrukturen.Primäre lymphoide Organe sind das Knochenmark und der Thymus.; Lymphozyten sind in den sek. lymphoide Organen (Lymphknoten,Milz) und im zirkulierenden Blut und Lymphe verteilt.
Implantationdas Einpflanzen von natürlichem oder künstlichem Material in den Körper (z.B. Gelenk-, Gefäß- oder Herzklappenersatz, Herzschrittmacher) Indikation(Heil-)Anzeige: Grund oder Umstand, eine bestimmte (ärztliche) Maßnahme durchzuführen. Dabei muss stets der mögliche Nutzen und das Risiko für den Patieten abgewägt werden. indizieren ( ärztlich indiziert)einen zwingenden Grund anzeigend, ( es liegt ein ärztlich diagnostizierter zwingender Gund vor, eine Maßnahme zu veranlassen.) Induzierenvom Einzelnen auf das Ganze schließen, eine Gesetzmäßigkeit ableiten. Im med. Sinn = durch etwas anderes hervorgerufen. Injektiondas relativ schnelle "Einspritzen" einer Flüssigkeit (z.B. Medikament, Kontrastmittel, Impfstoffe) in den Körper mittels einer feinen Nadel (Kanüle). injiziereneinspritzen. interdisziplinärverschiedene ( wissenschaftliche ) Bereiche betreffend. Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Mehrere Fachrichtungen tragen Ihr Wissen zu einem Thema zusammen. InitialphaseBeginn, Startphase z.B. einer Behandlung Inkontinenzbei einer Harninkontinenz kann das Wasserlassen, bei einer Stuhlinkontinenz der Stuhlgang nicht mehr kontrolliert werden, so dass es zu einem ungewollten Abgang von Urin oder Stuhl kommen kann Inspektionärztliche Untersuchung durch das fachgerechte Betrachten des Patienten /der Patientin bzw. einzelner Körperteile InternistFachärztin/Facharzt für innere Innere Medizin. In der Inneren Medizin gibt es weiterhin besondere Fachgebiete, wie z.B Pulmonologie (Atmungsorganen), Kardiologie bzw. Angiologie (Herz und Kreislauf), Gastroenterologie, Hepatologie (Magen- Darmtrackt und Leber), Nephrologie und Urologie (Nieren u. ableitenden Harnwegen), Häma-tologie (Blut u. blutbildenden Organen), Endokrinologie (Stoffwechsel u. innerer Drüsen) intravenöse Infusiondie Verabreichung einer Flüssigkeit (z.B. Kontrastmittel, Kochsalzlösung) in die Blutbahn. Dazu wird eine feine Nadel in ein zum Herz führendes Blutgefäß (Vene) gelegt und mit einem kleinen Schlauch verbunden. Die Flüssigkeit befindet sich zunächst in einem Flüssigkeits-behälter (Flasche) und fließt dann langsam über den Schlauch in die Blutbahn intrinsischinnerhalb, innerlich, endogen, im Körper entstehend invasivdie natürlichen Grenzen des Körpers (z.B. Hautoberfläche) verletzend; in den Körper eingreifend. InvasivitätVerletzung der natürlichen Grenzen des Körpers (z.B. Hautoberfläche); Eingriff in den Körper; z.B. durch einen chirurgischen Eingriff (Operation) InzidenzAnzahl derjenigen Personen, bei denen in einem zuvor festgelegten Zeitraum erstmals eine bestimmte Erkrankung diagnostiziert wird = Anzahl der Neu-erkrankungsfälle (z.B. in Deutschland erkranken pro Jahr so und soviel Personen neu an Osteoporose). Maß zur Charakterisierung des Krank-heitsgeschehens innerhalb einer bestimmten Population InzidenzrateErgebnisrate. Anzahl der Neuerkrankungen einer bestimmten Krankheit innerhalb einer bestimmten Risikopopulation (s.a.dort)
Ischiokrurale Muskulaturein Teil der Oberschenkelmuskulatur siehe dazu auch Dr. H. Jastrow " Die Muskulatur des Menschen" unter nachfolgendem Link. http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Vokabular/Muskeln-F3.html isometrisch ( gr.-lat.)längengleich, maßstabgerecht; Isometrisches Training = Muskeltraining durch Anspannung ohne Bewegung, die Längenausdehnung des Muskels wird dabei nicht verändert ( bleibt längengleich)
Jjuveniljugendlch K
KalzitoninHormon der Schilddrüse, das für den Einbau von Kalzium in die Knochen sorgt. Kalzitonin kann auch zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt werden; hier lindert es z.B. bei Wirbelkörperbrüchen auch die Knochenschmerzen. KalzitriolHormon des Calzium- und Phosphatstoffwechsels, aktivste Endstufe von Vitamin D3. Es fördert die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und trägt dadurch zur Regulierung des Kalziumstoffwechsels bei. KalziumMineral, das etwa 1,5% der Körpermasse ausmacht. Das meiste Kalzium ist in den Knochen eingelagert und sorgt dort für deren Stabilität. Die ausreichende Kalziumzufuhr ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose. Kalzium kann z.B. als Brausetablette eingenommen werden, wenn der Kalziumgehalt der Nahrung nicht ausreicht. KalziumbilanzKalziumhaushalt KernspintomographieAuch Magnetresonanztomographie (MRT). Diese Unter-suchungsmethode ist mit dem computergestützten Schichtröntgen (Computertomographie) vergleichbar. Allerdings arbeitet die Kernspintomographie mit enem starken Magnetfeld und kurzen Radioimpulsen, auf die die Organe wie Radioantennen reagieren. Jeder Gewebetyp zeigt dabei ein besonderes Muster. Dadurch können Größe und Struktur von Organen in einer sehr hohen Auflösung beurteilt werden. Kinästhesieist ein med. Begriff, der die Wahrnehmung von Bewegung, Körperverlagerungen und das Raum-Lage-Verhältnis bezeichnet. kinästhetisch = über die Bewegung und Muskelempfindung wahrnehmen. KlimakteriumWecheljahre der Frau, Übergangsphase ab dem Beginn unregelmässiger Blutungen bis zum dauerhaften Ausbleiben der Regelblutung. Also der Zeitraum, in dem die Eierstöcke ihre Funktion einstellen. In den Eierstöcken wird das Geschlechtshormon Östrogen produziert und es finden (regelmässige) Eisprünge statt. Diese Funktion lässt während des Klinakteriums nach. Diese Lebensphase geht mit einem erhöhten Osteoporoserisiko einher. KnochenbiopsieEntnahme von Knochenmaterial zum Zweck der histologischen Untersuchung. Knochenmark (rotes)In den flachen Knochen (Brustbein, Darmbeinkamm, Rippen, Schädelknochen), Hand- und Fußwurzelknochen und Wirbelkörpern befinden sich in einem Hohlraum-system, das von schmalen Knochenbälkchen durchzogen ist, die blutbildenden Zellen: rote Knochenmarkzellen. Knochendichtemessungröntgentechnisches Verfahren zur Messung des Knochenmineralgehaltes, um das Knochenbruchrisiko abzuschätzen. Kollagenwichtigster Eiweißkörper des Bindegewebes, ist wegen seiner fasrigen Struktur für die Elastizität der Knochen, Sehnen und Bänder verantwortlich. KonsolidierungSicherung, Festigung - die Konsolidierung der Fraktur-; wird aber auch in der Wirtschaft im Sinne von Zusammenlegung oder Vereinigung gebraucht. komplexverzweigt; vielschichtig KontraindikationKoordinationim med. Sinn = das Zusammenspiel von beabsichtigten Bewegungen und den Muskeln. Koordinationsstörungen sind Bewegungsstörungen, auch Ataxie. Kortisonein körpereigenes Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird, und ein synthetisch hergestelltes Medikament, das zur Behandlung von entzündlichen und allergischen Erkrankungen und von Hormonmangel-zuständen eingesetzt wird. Kraft1) Physik: Jede Größe, die den Bewegungszustand eines Körpers verändert; 2) körperliche Kraft; 3) innerliche Kraft = auch Charakter ( -stärke); 4) von Kräften fallen = krank werden; 5) zu Kräften kommen, sich erholen, gesund werden; Kraniosakral ( Craniosacral) Therapieeine alternativmedizinische Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Es ist ein manuelles Verfahren, bei dem Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels und des Kreuzbeins ausgeführt werden. KryotherapieKältebehandlung soll helfen, Schmerzen zu lindern. Dabei werdenTemperaturen unter 0 Grad eingesetzt. Das Verfahren findet seine Anwendung bei Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden, bei Zerrungen und Prellungen und bei Überbeanspruchungen wie z.B. Sehnenscheidenentzündung oder Schleimbeutelentzündung. KyphoseRundrücken; Witwenbuckel.
LLaborparameterLaborwerte bei der Blut-und Serumanalyse LaktaseEnzym der Dünndarmschleimhaut, das die Laktose ( ein Doppelzucker = Disacharid) in Monosacharide(= Einfachzucker) aufspaltet. Diese Einfachzucker können dann durch die Dünndarmschleimhaut aufgenommen werden. LaktoseMilchzucker = ein Disacharid, auch Doppelzucker. Laktoseintoleranzein durch Laktosemalabsorption ( siehe dort) hervorgerufene Beschwerden wie z.B. Dürchfall, Übelkeit, Blähungen u.ä. Laktosemalabsorptionist ein temporärer oder permanenter Mangel an Laktase ( siehe dort) . Dieser verursacht die Unfähigkeit des Körpers, Milchzucker im Dünndarm zu resorbieren.(aufsaugen).Die unverdaute Laktose wird im Dickdarm über den Stoffwechselvorgang der Gärung aufgespalten, was dann zu den Symptomen der Laktoseintoleranz (siehe dort) führt. Lifetime (Lebenszeit) - Sportarteneine in den Vereinigten Staaten entstandene Bezeichnung für die Sportarten, welche von allen Altersgruppen ausgeübt werden können. Wie z.B. Bogenschießen, Badminton, Golf, Schwimmen,Tanzen,Tischtennis, Wandern, evtl. Radfahren, Rudern LeptinDieses Hormon hemmt die Aktivität der knochenaufbauenden Zellen und fördert somit die Osteoporose. lokalörtlich, auf ein Körperteil begrenzt Lokalanästhesieörtliche Betäubung LordoseHohlausbiegung Low-turnoverVerminderter Knochenumsatz. Der Knochenaufbau ist dabei stark vermindert, der Abbau normal oder leicht vermindert. LeitlinienSeit 2003 ( neu aufgelegt 2006) gibt es eine Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Osteoporose für Ärzte und Patienten. Diese bezieht sich auf den neuesten Stand der Wissenschaft MMaitland-Therapiegilt als Manuelle Therapie ( siehe dort ) und wurde von Geoffry D. Maitland, Australien, in den 50 er Jahren des vergangenen Jhd. entwickelt. " Die Besoderheit dieses Konzeptes liegt in der Verknüpfung von absolut individueller und angepasster Befundung und Behandlung des Patienten mit eigenen klinischen Erfahrungen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ( Quelle: Selbstdefinition von Deutscher Verband für Manuelle Therapie ) Matitland Konzept) e.V. malginebösartig Malignomungenaue Bezeichnung für eine bösartige Geschwulst Manifeste OsteoporoseT-Score -2,5 oder kleiner mit gleichzeitigem Vorliegen vertebraler (siehe dort) oder extravertebraler ( siehe dort) Frakturen Manuelle Medizinwörtlich: Heilbehandlung mit den Händen Manuelle Therapie ist eine Jahrtausende alte Therapieform. Der behandelnde Arzt hat neben der manuellen Diagnostik und Therapie auch die Aufgabe der Einleitung und Koordination der evtl. notwendigen multiprofessionellen Behandlung wie z. B. durch Physiotherapeuten und auch Sporttherapeuten. |

