| Fachbeiträge: Calciumaufnahme 1 |
|
Calciumaufnahme über Mineralwasser und LimonadenZusammenstellung von Netzwerk-Osteoporose e.V. |
||||||||||||||||||||||
| Milch (3,5% Fett) Joghurt (3,5% Fett) Edamer Käse (45% Fett i. Tr.) Hühnerfleisch Putenfleisch Rindfleisch Schweinefleisch Broccoli Brunnenkresse Fenchel Gurke Kartoffeln Apfel Banane | 0,83 kg 0,83 kg 0,148 kg 7,1 kg 4,0 kg 25 kg 33 kg 0,9 kg 0,5 kg 0,9 kg 6,6 kg 16,6 kg 8,3 kg 10 kg | (ca. 0,806 Liter) |
Als gute Alternativen bieten sich hier Mineral- und Heilwasser an. Sie sind nicht nur energiefrei, sondern gewährleisten auch eine zuverlässige Calciumversorgung. Die Ergebnisse verschiedener Studien zur Calciumversorgung durch Mineral- und Heilwasser sind überzeugend und sprechen eindeutig für die Bedeutung calciumreicher Mineral- und Heilwässer in der Prophylaxe und Therapie von Calcium-Mangelzuständen. Die Bioverfügbarkeit von Calcium aus natürlichen Mineral- und Heilwässern ist nachweislich mindestens so gut wie die aus Milch und Milchprodukten - einigen Studien zufolge sogar besser.
Laut Mineral- und Tafelwasserverordnung darf ein Mineralwasser als calciumhaltig deklariert werden, wenn es mehr als 150 mg Calcium pro Liter enthält. Soll das Mineralwasser zur Deckung des Calciumbedarfs herangezogen werden, ist es sinnvoll, auf einen Calciumgehalt von 250 mg pro Liter zu achten. Mineralwässer, die bei ihrer Entstehung besonders kalkreiche Gesteinsschichten durchfließen, können sogar einen Gehalt an Calcium von 600 mg und mehr pro Liter aufweisen. Bei einer optimalen Trinkmenge von 1,5 bis 2 Liter pro Tag kann damit schon ein wesentlicher Beitrag zur Abdeckung des täglichen Calciumbedarfs geleistet werden.
Da Calcium effektiver vom Körper ausgenutzt wird, wenn es in mehreren kleinen Portionen anstelle einer großen Portion aufgenommen wird, liegt ein weiterer Vorteil der Calciumaufnahme durch Mineralwasser darin, dass Mineralwasser üblicherweise über den Tag verteilt getrunken wird. Nicht zu unterschätzen ist zudem die Bedeutung einer calciumreichen Spätmahlzeit bzw. eines calciumreichen Getränks vor dem Schlafengehen, da hierdurch die in der Nacht erhöhten Knochenabbauprozesse reduziert werden können.
Natürliches Mineralwasser kann neben einer Verbesserung der Versorgung mit Calcium dazu beitragen, die meist schlechte Versorgung mit Flüssigkeit - gerade im Alter - maßgeblich zu verbessern. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wiederum wirkt sich positiv auf die Nieren- und Herzkreislauffunktionen und die Verdauung aus.
Mengen- und SpurenelementeLaut Mineral- und Tafelwasserverordnung darf ein Mineralwasser als calciumhaltig deklariert werden, wenn es mehr als 150 mg Calcium pro Liter enthält. Soll das Mineralwasser zur Deckung des Calciumbedarfs herangezogen werden, ist es sinnvoll, auf einen Calciumgehalt von 250 mg pro Liter zu achten. Mineralwässer, die bei ihrer Entstehung besonders kalkreiche Gesteinsschichten durchfließen, können sogar einen Gehalt an Calcium von 600 mg und mehr pro Liter aufweisen. Bei einer optimalen Trinkmenge von 1,5 bis 2 Liter pro Tag kann damit schon ein wesentlicher Beitrag zur Abdeckung des täglichen Calciumbedarfs geleistet werden.
Da Calcium effektiver vom Körper ausgenutzt wird, wenn es in mehreren kleinen Portionen anstelle einer großen Portion aufgenommen wird, liegt ein weiterer Vorteil der Calciumaufnahme durch Mineralwasser darin, dass Mineralwasser üblicherweise über den Tag verteilt getrunken wird. Nicht zu unterschätzen ist zudem die Bedeutung einer calciumreichen Spätmahlzeit bzw. eines calciumreichen Getränks vor dem Schlafengehen, da hierdurch die in der Nacht erhöhten Knochenabbauprozesse reduziert werden können.
Natürliches Mineralwasser kann neben einer Verbesserung der Versorgung mit Calcium dazu beitragen, die meist schlechte Versorgung mit Flüssigkeit - gerade im Alter - maßgeblich zu verbessern. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wiederum wirkt sich positiv auf die Nieren- und Herzkreislauffunktionen und die Verdauung aus.
und ihre Funktionen im menschlichen Körper - eine Übersicht:

Neben Calcium sind Mineralstoffe, Spurenelemente und auch Natriumchlorid im Mineralwasser enthalten. Natriumchlorid kann eine bluthochdrucksteigende Wirkung haben. Deshalb sollten Verbraucher die angegebenen Analysen auf den Flaschenetiketten genau prüfen und entsprechend die Auswahl treffen.
Nachfolgend eine Übersicht zum Calciumsgehalt einzelner Mineralwässer:
Nachfolgend eine Übersicht zum Calciumsgehalt einzelner Mineralwässer:
| Calciumgehalt 100 - 200 mg/l | mg/l Calcium |
mg/l Natrium |
|
Neuselters Mineralquelle Oranien Quelle Heilwasser Harzer Grauhofbrunnen Rhenser Mineralbrunnen Staatlich Fachingen Bad Wildungen Reinhardsquelle Bad Driburger Mineralbrunnen Friedrich Christian-Heilquelle, Selters ASSINDIA, natürliches Mineralwasser ASSINDIA, stille Quelle |
100,0 103,0 111,0 118,0 122,0 152,2 171,0 175,0 181,0 181,0 |
90,0 920,0 17,6 80,0 602,5 13,4 14,2 471,0 30,2 30,2 |
| Calciumgehalt 200 - 400 mg/l | mg/l Calcium |
mg/l Natrium |
|
Bad Wildungen Georg-Viktor-Quelle St. Eligius, natürliches Heilwasser Carolinen Brunnen, Carolinen Quelle Hirschquelle Germeta Quelle Frankenbrunnen medium Frankenbrunnen spritzig Caspar Heinrich Quelle Bad Wildungen Helenenquelle Rietenauer Heiligenthalquelle Staatlich Bad Meinberger Mineralwasser Staatlich Bad Meinberger "Stilles Wasser" Klosterquelle |
202,2 206,5 213,0 216,5 228,0 274,0 274,0 281,3 312,0 320,0 363,0 363,0 388,0 |
41,7 19,8 14,0 220,0 11,8 38,1 38,1 24,0 724,4 16,0 27,0 27,0 26,3 |
| Calciumgehalt 400 - 800 mg/l | mg/l Calcium |
mg/l Natrium |
| Rietenauer Dilleniusquelle Residenz Quelle Mineralwasser Ensinger Schiller Quelle Obernauer Naturquell-Heilfüllung Obernauer Schlossgarten Quelle Heilwasser Förstina St. Maria Brunnen Heilwasser Blaue Quellen Mineral-und Heilbrunnen AG Rhens Marco Heilwasser St. Margareten Heilwasser Rohrauer Friedrichsquelle St. Anna Heilwasser Steinsieker Mineralwasser Obernauer Stilles Mineralwasser Steinsieker Mineralwasser Obernauer Löwensprudel Bad Mergentheimer Karlsquelle Bad Mergentheimer Albertsquelle |
412,0 556,0 557,0 541,8 565,0 567,0 577,0 577,8 579,0 598,0 601,0 612,0 620,0 651,3 782,0 801,6 |
35,0 77,7 30,0 24,6 20,7 37,0 10,1 10,1 15,4 142,0 19,6 28,4 20,0 30,3 479,5 1283,0 |
Viele weitere Informationen zum Thema Mineralwasser finden Sie auf der Website "Informationszentrale Deutsches Mineralwasser" - www.mineralwasser.com - des Verbands Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM). Insbesondere empfehlen wir Ihnen, sich dort die Seiten "Trinktipps" und "natürlich Mineralwasser" sowie deren Folgeseiten anzuschauen.
Quellen
- PD Dr. Armin Zittermann, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Ernährungswissenschaft
- Leitzmann, Elmadfa: Ernährung des Menschen, DGE Nährstoffempfehlung
- Informationszentrale Deutsches Mineralwasser: www.mineralwasser.com
Karin G. Mertel
Janusz Bugaj, Arzt für Innere Medizin PL



Unterstützung für Menschen mit Osteoporose im Alltag